Vipassana ist Körperachtsamkeit

Jetzt geht es darum, den ganzen Körper zu beobachten, zunächst auf der Oberfläche, Stück für Stück, um zu beobachten, was sich dort an feinen und feinsten Erscheinungen bemerkbar macht.

 

Das kann alles sein. Kälte oder Wärme, Trockenheit oder Feuchtigkeit, Ziehen oder Druck, Zittern, Prickeln, Stechen oder was sonst auch immer sich bemerkbar macht.

 

Es macht Sinn, auch dazu an der Nase zu beginnen, weil man dort wohl schon Etwas entdeckt hat, dann über das Gesicht weiter zum Schädeldach und über den Hinterkopf, dann weiter nach unten zu gehen, Hals, Schultern  usw.

 

Am besten, man bleibt überall eine Weile mit der Aufmerksamkeit, bis man Etwas entdeckt hat, dann oder auch sonst nach einigen Minuten, geht man mit der Aufmerksamkeit weiter.

 

Jetzt, wenn wir groben Schmerz verspüren, sollten wir bei dem groben Schmerz besonders lange verweilen.

 

Wie immer bei der Körperachtsamkeit ist das Wichtigste, von jeder Ablenkung möglichst schnell wieder mit voller Aufmerksamkeit zurückzukehren auf den Körper. Das beendet das Leiden an der Geschichte, die Grund der Ablenkung war.

Wie man den Prozess des "Unwichtig-Machens" noch weiter beschleunigen kann, erkläre ich auf Anfrage gerne. 

 

Das würde hier den Rahmen sprengen.