Wie kann der Weg systematisch sein?

Der Buddha hat, nach seinen eigenen Worten, einen Systematischen Weg zur Befreiung gelehrt. Der Weg ist tatsächlich systematisch, denn der Buddha hat die Körperachtsamkeit als Mittel zu diesem  Weg gelehrt.

 

Ist man achtsam auf den Körper, wie es heute noch in den Schulen von Goenka gelehrt wird und wie ich es hier beschreibe, so geht man bei der Beobachtung des Körpers von den groben Erscheinungen zu den feineren und feinsten über, im Fortschritt von Aufmerksamkeit und Konzentration.

 

Der Buddha sagt dazu:

" ... Und so verkündige ich weiter, Freund, daß es in diesem klaftergroßen Körper mit seinen Wahrnehmungen und Gedanken ist, wo die Welt, der Ursprung der Welt, das Ende der Welt sowie der Pfad, der zum Ende der Welt führt, liegen. "

 

Man kann also, durch die Körperachtsamkeit, Einsicht in schlichtweg alles gewinnen.

 

Darum entfällt immer mehr Leiden nicht nur durch die Technik dieser Meditation, sondern auch durch immer tiefere Einsicht in die Ursachen des Leidens, die man ganz natürlich vermeiden lernt.

 

Das Erlebnis der Jhanas, der verschiedenen Versenkungsstufen, ist Resultat der immer weiter vertieften Achtsamkeit. Diese kann immer leichter gehalten werden, je mehr Ablenkung durch den weiter oben beschriebenen, ständigen  Wechsel zur Aufmerksamkeit entfällt, der alles vergangene Leiden erlöschen lässt.

 

Das ist die Systematik: der kontinuierliche Fortschritt als Folge der kontinuierlichen Praxis.