Zeit ist kein Phänomen der Natur, sie ist Maß der Bewegung

Es gibt immer nur diesen einen Moment, in dem wir leben und handeln können.

 

Und es gibt Bewegung (Veränderung), auf jeder Ebene des Seins, immerzu in dem Maß, wie sie den Dingen eigen ist.

 

Wir sind es gewohnt zu sagen, daß Zeit vergeht. Einstein hat die Zeit zur vierten Dimension der Welt erklärt, und damit die Physiker zu phantastischen Fragen ermuntert. Science Fiction beschäftigt sich mit Reisen in der Zeit und Wissenschaftler mit 1000enden von Welten, in denen die Zeit jeweils verschieden Verlauf nimmt. Doch gibt es keine Zeit, die verläuft.

 

Bewegung verläuft.

 

Es ist so einfach zu verstehen, wenn man nicht auf Vorurteilen beharren will:

 

Die Welt besteht aus drei Dimensionen im Raum: Höhe, Breite und Tiefe, denn die Objekte, so wie das gesamte All, dehnen sich aus. Diese drei Dimensionen messen wir als Strecken. Als Maß dieser Strecken benutzen wir eine genormte Länge, ein Zoll, ein Meter, der Name ist egal. Zum Messen benutzen wir z. B. ein Band, auf der die Maße eingeschrieben sind, und vergleichen dieses genormte Maß mit der zu messenden Strecke.

 

Findet eine Bewegung statt, wie messen wir ihre Dauer? Wir vergleichen diese Bewegung mit einer anderen, genormten Bewegung. Früher war diese Norm die Bewegung der Sonne um die Erde. Heute ist diese Norm präziser: der Uhrzeiger. Die Physiker vergleichen noch präziser an der Frequenz eines Atoms.

 

Messen wir eine Strecke an einer genormten Strecke, so kennen wir die Länge, die sie einnimmt.

Messen wir eine Bewegung an einer genormten Bewegung, so kennen wir die Zeit, die sie andauert.

 

Mit der Zeit haben wir die Bewegung gemessen. Keine Bewegung, keine Zeit.

 

Aber all das passiert nur im Jetzt, in dem auch alle Bewegung stattfindet, die der Sonne, die des Uhrzeigers, die des Elektrons. Immer passiert alles im diesem einen Moment des JETZT.

 

Mach dir wirklich klar, daß nichts in einem anderen Moment lebt und handeln kann als genau JETZT!